Theorie der Firma: interdisziplinär by Gertraude Mikl-Horke, Reinhard Pirker, Andreas Resch

By Gertraude Mikl-Horke, Reinhard Pirker, Andreas Resch

Die Unternehmung conflict lange in der Wirtschaftstheorie ein blinder Fleck und in der Soziologie auf ihre corporation reduziert. Die in diesem Band vereinigten Beitr?ge von Mikl-Horke, Pirker und Resch gehen von der Konzeption der Unternehmung in der Neuen Institutionen?konomik aus, er?rtern diese kritisch auf der Grundlage bedeutender Ans?tze der Soziologie, der heterodoxen ?konomie und der Wirtschaftsgeschichte und suchen nach interdisziplin?ren Anschlussm?glichkeiten. Aus diesen sozialwissenschaftlichen Perspektiven werden wichtige Aspekte der Unternehmung als historisches, soziales und institutionelles Ph?nomen herausgearbeitet und damit die Einseitigkeit der kostentheoretischen Sicht ?berwunden.

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Die Unternehmung conflict lange in der Wirtschaftstheorie ein blinder Fleck und in der Soziologie auf ihre corporation reduziert. Die in diesem Band vereinigten Beitr?ge von Mikl-Horke, Pirker und Resch gehen von der Konzeption der Unternehmung in der Neuen Institutionen?konomik aus, er?rtern diese kritisch auf der Grundlage bedeutender Ans?tze der Soziologie, der heterodoxen ?konomie und der Wirtschaftsgeschichte und suchen nach interdisziplin?ren Anschlussm?glichkeiten. Aus diesen sozialwissenschaftlichen Perspektiven werden wichtige Aspekte der Unternehmung als historisches, soziales und institutionelles Ph?nomen herausgearbeitet und damit die Einseitigkeit der kostentheoretischen Sicht ?berwunden.

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Die bürokratischen Tendenzen waren in der historischen Phase der Entwicklung der modernen Großunternehmen für diese zwar zweifellos wichtig, Weber bezog sie jedoch auf den Verwaltungsstab der rational-legalen Herrschaftsform, damit primär auf die staatliche Verwaltung und als allgemeines Kulturmerkmal auf alle formalen Organisationen. Die Bürokratisierung war kennzeichnend für große Organisationen und stellte daher keinen spezifischen Aspekt von Unternehmen dar. Das moderne Unternehmen stand für Weber vielmehr in engster Verbindung mit seiner Sicht des okzidentalen Kapitalismus; dessen Merkmale bestimmen auch den privat-kapitalistischen Wirtschaftsbetrieb.

Dies hatte die Entwicklung zahlreicher Ansätze einer Theorie der Firma aus verschiedenen Perspektiven zur Folge. Auch Machlup erkannte schließlich, dass es kein realistisches Modell der Firma geben könne, das allen Zwecken gleichermaßen dienen kann, sondern dass für jeden Zweck eigene theoretische Perspektiven entwickelt werden müssen (Machlup 1967: 27 f). Machlup selbst differenzierte marginalistische, behavioristische und manageriale Theorien der Firma, aber gegenwärtig lassen sich zahlreiche weitere Varianten erkennen, was in einer dreibändigen Sammlung alternativer ökonomischer Theorien der Firma dokumentiert ist (Langois et al.

Sowohl Coase als auch Weber weisen der Unternehmung als solcher zwei Seiten zu: Einerseits treten sie in Bezug auf die Außenbeziehungen als Marktakteure auf, die durch ihre Entscheidungen aktiv ins Marktgeschehen eingreifen, andererseits entwickeln sie Koordinations- und Kontrollstrukturen innerhalb der Organisation. Beide sehen sowohl das Markthandeln als auch die Organisation der Unternehmung als Ergebnis rationaler Entscheidungen an. Coase sieht die Organisation als Resultat der Entscheidung zwischen den Kosten der internen Koordination und des Managements einerseits und den Marktkosten andererseits.

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