Steigerung der Patienten-Compliance: Grundlagen — by Susanne Schuller

By Susanne Schuller

Um den dramatischen Kostenanstieg im Gesundheitswesen einzudämmen, ist es notwendig, das Verhalten der Patienten zu beeinflussen. Das Themengebiet der Compliance, das sich mit der Korrelation zwischen dem Verhalten des Patienten und dem ärztlichen Rat in Bezug auf Medikamenteneinnahme, Ernährung, Veränderungen des Lebensstils usw. beschäftigt, spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle.

Susanne Schuller betrachtet Compliance als ökonomisches Organisationsproblem und analysiert die Wirkungszusammenhänge unter Koordinations- und Motivationsaspekten sowie Aspekten des Individuums und der company. Sie ermittelt allgemeine Einflussfaktoren der Patienten-Compliance und teilt Patienten in verschiedene Gruppen ein, um spezifische Handlungsempfehlungen abzuleiten. In Kombination mit der Anreizwirkung unterschiedlicher Versicherungsformen wird eine Prognose des Patientenverhaltens möglich.

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By Susanne Schuller

Um den dramatischen Kostenanstieg im Gesundheitswesen einzudämmen, ist es notwendig, das Verhalten der Patienten zu beeinflussen. Das Themengebiet der Compliance, das sich mit der Korrelation zwischen dem Verhalten des Patienten und dem ärztlichen Rat in Bezug auf Medikamenteneinnahme, Ernährung, Veränderungen des Lebensstils usw. beschäftigt, spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle.

Susanne Schuller betrachtet Compliance als ökonomisches Organisationsproblem und analysiert die Wirkungszusammenhänge unter Koordinations- und Motivationsaspekten sowie Aspekten des Individuums und der company. Sie ermittelt allgemeine Einflussfaktoren der Patienten-Compliance und teilt Patienten in verschiedene Gruppen ein, um spezifische Handlungsempfehlungen abzuleiten. In Kombination mit der Anreizwirkung unterschiedlicher Versicherungsformen wird eine Prognose des Patientenverhaltens möglich.

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Dabei steht "V" fiir "Valence"(Wertigkeit), "I" fiir "lnstrurnentality'' (Instrurnentalität) und ,,E" fiir "Expectancy'' (Erwartung). 55 Der Prozess von Motivation erfolgt nach diesen Theorien in drei Schritten:56 Zuerst wird die Wahrscheinlichkeit, mit Anstrengung ein Handlungsergebnis erreichen zu können, eingeschätzt (1). Im Anschluss werden Erwartungen über die Wahrscheinlichkeit einer Belohnung aufgebaut (2). Schließlich beurteilt das Individuum den Wert der Belohnung (3). Diese Faktoren sind rnultiplikativ verknüpft.

361 ff. Vgl. Rosenstiel (2000), S. 207. Vgl. Vroom (1964). Vgl. Porter/Lawler ( 1968). Vgl. ftir einen Überblick Rosenstiel (2000). Vgl. Petermann (1997a), S. 10 und Petermann/Warschburger (1997), S. 371. Rosenstiel (2000), S. 208. Nerdinger bezeichnet das Handlungsphasenmodell als "Rahmenmodell der Motivation", da es alle Phasen des Motivationsprozesses beleuchtet. Vgl. Nerdinger (1995), S. 75. Vgl. 203ff. 34 Die Bedeutung von Koordination und Motivation hingegen setzen sich damit auseinander, wie und zu welchem Zeitpunkt eine ausgewählte Alternative durchgefiihrt wird.

Vgl. Kühn ( 1997). Krankheit und Therapie werden ganzheitlich, als Prozess, betrachtet. Vgl. Claes/Mahlfeld (I 999), S. 31 f. Hauptsächlich sind beim Konzept des Disease Management die Komponenten individuelle Anpassung, ständige Erinnerung und explizite Zielvereinbarung hervorzuheben. Vgl. ielhom (1998), S. 63. Vgl. zur Anwendung von Disease Management Müller ( 1998). 1996 starteten das Modell "Praxisnetz Berliner Ärzte und Betriebskrankenkassen! Techniker Krankenkasse" sowie das Modell "Qualität und Humanität" der KV Südbaden und der AOK Baden-Württemberg.

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