Pubertät - Loslassen und Haltgeben by Jan-Uwe Rogge

By Jan-Uwe Rogge

Die Pubertät ist eine schwierige Zeit. Türen werden geknallt und Eltern für doof befunden. used to be soll guy denn tun, wenn Töchter oder Söhne wochenlang in abgerissenen denims und ungewaschenen Hemden herumlaufen und bei Vorwürfen nur mit der Spießerfahne winken? Und was once soll guy zu einer Mutter sagen, die sich ständig um die Meinung der Nachbarn sorgt und einen nur bis um eleven Uhr abends zur Fete lässt?
Fest steht, Pubertät ist mühsam für alle Familienmitglieder, die Nerven liegen bloß. Aber der Nervenkrieg muss nicht sein, sagt Jan-Uwe Rogge, denn mit Pubertät lässt sich auch produktiv umgehen. Eltern dürfen in der Erziehung gerade jetzt nicht kapitulieren, denn Erziehung ist auch in der Pubertät möglich! Jugendliche brauchen den richtigen Spielraum für die Entfaltung ihrer Identität, Eltern müssen erkennen, dass die Verweigerung ihrer pubertierenden Kinder zu dem Wunsch gehört, sich auseinanderzusetzen, Grenzen auszutesten. Gerade in der Pubertät bildet sich die Vertrauensbasis für die spätere Beziehung zwischen Eltern und dann erwachsenen Kindern.

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Die Pubertät ist eine schwierige Zeit. Türen werden geknallt und Eltern für doof befunden. used to be soll guy denn tun, wenn Töchter oder Söhne wochenlang in abgerissenen denims und ungewaschenen Hemden herumlaufen und bei Vorwürfen nur mit der Spießerfahne winken? Und was once soll guy zu einer Mutter sagen, die sich ständig um die Meinung der Nachbarn sorgt und einen nur bis um eleven Uhr abends zur Fete lässt?
Fest steht, Pubertät ist mühsam für alle Familienmitglieder, die Nerven liegen bloß. Aber der Nervenkrieg muss nicht sein, sagt Jan-Uwe Rogge, denn mit Pubertät lässt sich auch produktiv umgehen. Eltern dürfen in der Erziehung gerade jetzt nicht kapitulieren, denn Erziehung ist auch in der Pubertät möglich! Jugendliche brauchen den richtigen Spielraum für die Entfaltung ihrer Identität, Eltern müssen erkennen, dass die Verweigerung ihrer pubertierenden Kinder zu dem Wunsch gehört, sich auseinanderzusetzen, Grenzen auszutesten. Gerade in der Pubertät bildet sich die Vertrauensbasis für die spätere Beziehung zwischen Eltern und dann erwachsenen Kindern.

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Sie ist irgendwie wärmer. Mein Vater ist so ein bisschen wie mein Freund. » �Also, meine Mutter umsorgt mich. Das ist meistens schön, aber dann nervt es auch hin und wieder, weil sie dann kein Ende findet», beschreibt die knapp 13-jährige Julia ihre Situation. «Papa weiß nicht immer alles, was läuft, weil er weniger da ist. Aber er will auch nicht alles wissen. » Jugendliche erkennen schnell, ob hinter der väterlichen (oder auch mütterlichen) Zeitknappheit Desinteresse an Heranwachsenden oder eine manchmal nicht zu vermeidende sachorientierte Distanzierung steht.

Kinder spüren, ob dies mit ganzem Herzen erfolgt. Gespräche mit den Vätern drehen sich mehr um zukünftige Fragen, zum Beispiel die Berufsausbildung. In diesem Zusammenhang kommt den Vätern eine besondere Verantwortung zu. Pubertierende wollen ernst genommen werden. Haben sie das Gefühl, stellvertretend unerfüllte Wünsche und Bedürfnisse ihrer Väter ausleben zu müssen, dann sind Machtkämpfe vorprogrammiert. Die väterliche Distanz kann die Loslösung der Pubertierenden vom Elternhaus erleichtern. Väter können Vorbild für eine Beziehung sein, in der Distanz respektiert und in der Freiräume möglich sind.

Der Blick vieler Eltern richtet sich nun zunehmend nach innen, um – wie es die Psychotherapeutin Anna-Maria Hirsch nennt – «die inneren geistig-psychischen Wachstumsreserven» aufzuspüren und auszuleben. Während in früheren Generationen die zweite Pubertät nicht selten das Altenteil, das Abgeschobenwerden, bedeutete, haben heutige Eltern, deren Kinder gerade die Pubertät durchleben, noch Jahre und nicht selten ein Drittel des Lebens vor sich. Wer für diese Zeit den Gesichtspunkt körperlicher Leistungsfähigkeit überbewertet, wird schnell an Leistungsgrenzen stoßen, sie in Verkennung der Tatsachen überschreiten, krank werden oder sich als defizitär bzw.

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