Identität und Differenz by Martin Heidegger

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H. die Verursachung und zwar die durch die höchste Ursache verlangt. Einer der klassischen Belege für diesen Sachverhalt in der Geschichte der Metaphysik findet sich in einem kaum beachteten Text von Leibniz, welchen Text wir kurz «Die 24 Thesen der Metaphysik» nennen (Gerh. ; vgl. dazu: Der Satz vom Grund, 1957, S. ). Die Metaphysik entspricht dem Sein als *Logos und ist demgemäß in ihrem Hauptzug überall Logik, aber Logik, die das Sein des Seienden denkt, demgemäß die vom Differenten der Differenz her bestimmte Logik: Onto-Theo-Logik.

Nun ist aber doch das Dargebotene jedesmal Obst und dennoch stellt sich heraus: Obst gibt es nicht zu kaufen. Unendlich unmöglicher bleibt es, «das Sein» als das Allgemeine zum jeweilig Seienden vorzustellen. Es gibt Sein nur je und je in dieser und jener geschicklichen Prägung: *Physis, *Logos, *Hen, *Idea, *Energeia, Substanzialität, Objektivität, Subjektivität, Wille, Wille zur Macht, Wille zum Willen. Aber dies Geschickliche gibt es nicht aufgereiht wie Äpfel, Birnen, Pfirsiche, aufgereiht auf dem Ladentisch des historischen Vorstellens.

Vorträge und Aufsätze, Neske, Pfullingen 1954, S. Auflage 1967, Teil II S. 37-55. Der Vortrag «Das Ding» wurde zum erstenmal innerhalb einer Vortragsreihe «Einblick in das, was ist» im Dezember 1949 zu Bremen und im Frühjahr 1950 auf Bühlerhöhe gehalten. Zur Auslegung des Satzes des Parmenides vgl. O. S. 231 bis 256. Zum Wesen der modernen Technik und der neuzeitlichen Wissenschaft vgl. O. S. 13-70. Zur Bestimmung des Seins als Grund vgl. O. S. 207–229 und Der Satz vom Grund, Neske, Pfullingen 1957 Zur Erörterung der Differenz vgl.

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