Gastmahlszenen in der antiken Epik von Homer bis Claudian by Anja Bettenworth

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Wer sich vorrangig mit Homer beschäfti gt, wird also einige Elemente vermissen, die in Ilias und Odyssee wiederholt auftreten und bei synchroner Betrachtungsweise berücksichtigt werden müßten; wer die flavische Epik untersucht, wird einige Detail s, die im Schema als ))typisch« angegeben werden, in den Texten dieser Epoche nur selten entdecken. Trotz dieser notwendi gen Beschränkungen bietet ei n diachrones Schema Vorteile für di e Interpretation. An ihm läßt sich leicht ablesen, daß einige Elemente, die bei synchroner Betrachtung als se lbstverständlicher Bestandte il epischer Konvention ge lten, in Wirklichkeit epochenspezi fi sche Darstellungsfonnen sind (z.

Dazu vor 2. Die Typik der Gastmahlszene 55 bäudes,l06 wobei in adligen Häusern nur der Herrscher oder das Herrscherpaar besonders hervortritt.

Erst als sich die Gesellschaft in den Palast begibt, folgt eine Beschreibung der Stadt, die an die Stelle e iner aus flIhrlich en Raumbeschreibung tritt, Verg. Aen. 8,337-365 . Die Darstellung des eigentlichen Hauses flUh sehr knapp aus, Verg. Aen. 8,366); Caesar bei Kleopatra (Lucan. 10,1 11 - 126); Serranus bei Marus (Sil. : Beschreibung sehr knapp angedeutet); Bacchus bei Falemus (Si l. 7, 173- 176: Beschreibung sehr knapp); Hannibal in Capua (Si \. 11 ,259-266: hier fallen Stadt- und Raumbeschreibung zusammen, da das gesamte Gebiet von Capua in das Festmahl e inbezogen ist); Argonauten bei Cyzicus (Val.

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