Explosivstoffe. Zehnte, uberarbeitete und erweiterte Auflage by Kohler J., Meyer R., Homburg A.

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Bei Ersatz der Luft durch Edelgase, wie Argon, nimmt die Intensität erheblich zu. Die Leuchtzeit beschränkt sich auf den Detonationsvorgang, liegt also im Mikrosekundenbereich. Auf Grundlage der Detonation eines Sprengstoffs in Argonumgebung sind ultrakurze Blitzlampen entwickelt worden, die sich zur Ausleuchtung von Detonationsvorgängen besonders eignen, zumal sich der Zeitpunkt der Detonation der Lampe zum detonativen Ablauf des Untersuchungsobjekts gut im Kurzzeitbereich einstellen läßt. Intensität und Kurzzeitigkeit können extrem gesteigert werden, wenn man den vom Sprengkörper ausgehenden, durch Argon fortschreitenden Detonationsstoß zur Umkehr zwingt, wozu schon eine sehr geringe Masse, z.

B. Di- oder Trinitrotoluol und Sprengöle, wie Nitroglycerin, Nitroglykol u. , zugegeben. Amorces 24 Ohne solche Zusätze haben unpatroniert angewendete Gemische aus porösen Ammonsalpeterprills und flüssigen Kohlenwasserstoffen unter der Bezeichnung „PAC-Sprengstoffe“ (ältere bzw. aus dem Ausland stammende Bezeichnungen sind W „Akremite“, „ANFO“, „ANC“) breite Anwendung gefunden. Bei niedrigem Gehalt an Sprengöl (4– 6 %) sind die Ammonsalpetersprengstoffe mit einer Dichte von 0,9 bis 1,0 g/cm3 pulverförmig, dagegen bei hohem Gehalt an Sprengöl (mit Collodiumwolle gelatiniert) mit einer Dichte von 1,5 bis 1,6 g/cm3 von gelatinöser Beschaffenheit.

Unter Zersetzung): 265 – 271 °C Bleiblockausbauchung: 280 cm3/10 g Detonationsgeschwindigkeit: 7150 m/s bei † = 1,6 g/cm3 Verpuffungspunkt: 320 °C Schlagempfindlichkeit: bis 2 kp = 20 Nm keine Reaktion Löslich in Wasser, Alkohol, Aceton, praktisch unlöslich in Ether. Man gewinnt Ammoniumpikrat durch Sättigen einer wäßrigen Lösung von Pikrinsäure mit Ammoniak, wobei zunächst eine „rote Form“ entsteht, die in Gegenwart von Wasserdampf, bei längerer Lagerung oder durch Umkristallisieren aus Wasser in die stabile gelbe Form übergeht.

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