Arbeitsmärkte und Sozialstrukturen in Europa: Wege zum by Max Koch

By Max Koch

Mit dem vorliegenden Buch möchte Max Koch eine doppelte Forschungslücke in den Sozialwissenschaften schließen: zum einen in der aktuellen Diskussion zur Krise des wohlfahrtsstaatlichen Kapitalismus den Veränderungen der Sozialstruktur mehr Aufmerksamkeit zu schenken als bisher, zum anderen die deutsche Ungleichheitsforschung um die Fragestellungen der Regulationstheorie zu bereichern, die bislang kaum von ihr aufgenommen wurde. Um die Prozesse struktureller Veränderungen in Westeuropa zu untersuchen, entwickelt er zunächst ein regulationstheoretisches Konzept, das im zweiten Schritt zur Grundlage einer empirischen Untersuchung des Wandels von Arbeitsmärkten und Sozialstrukturen in den Niederlanden, Schweden, Spanien, Großbritannien und Deutschland gemacht wird.

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Mit dem vorliegenden Buch möchte Max Koch eine doppelte Forschungslücke in den Sozialwissenschaften schließen: zum einen in der aktuellen Diskussion zur Krise des wohlfahrtsstaatlichen Kapitalismus den Veränderungen der Sozialstruktur mehr Aufmerksamkeit zu schenken als bisher, zum anderen die deutsche Ungleichheitsforschung um die Fragestellungen der Regulationstheorie zu bereichern, die bislang kaum von ihr aufgenommen wurde. Um die Prozesse struktureller Veränderungen in Westeuropa zu untersuchen, entwickelt er zunächst ein regulationstheoretisches Konzept, das im zweiten Schritt zur Grundlage einer empirischen Untersuchung des Wandels von Arbeitsmärkten und Sozialstrukturen in den Niederlanden, Schweden, Spanien, Großbritannien und Deutschland gemacht wird.

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Lipietz 1992): Empirisch-konkrete Gesellschaftsformationen konnen nicht auf allgemeingiiltige theoretische Satze reduziert werden und gehen nicht in den Bestimmungen der kapitalistischen Produktionsweise auf. Die Regulationisten fassen historische Ereignisse deshalb als "Fundsachen" auf, womit sie mit einem Marxismus brechen, der die von Marx selbst aufgezeigten Grenzen des Abstraktionsniveaus der kapitalistischen Produktionsweise nicht ernst genug nimmt (vgl. MEW 25: 839). Mit Abstrichen wurde dies auch dem strukturalen Marxismus vorgeworfen, weil er fiir den Geschmack der Regulationisten zu stark der Reproduktion der historisch invarianten Kernstrukturen der kapitalistischen Produktion verhaftet blieb.

B. iiber Lebensstile zu verbinden. ) spricht. Die des Ofteren vorgetragene Kritik, das Habituskonzept sei "utilitaristisch" und beschriinke die sozialen Verhaltensweisen und Aktivitiiten von Individuen, Gruppen und Klassen auf die Internalisierung und Reproduktion vorhandener sozialer Strukturen, weshalb der Gegensatz von Struktur und Handlung erhalten bleibe (vgl. ), iibersieht, dass der Habitus das Moment der "Spontanitiit" durchaus einschlieBt - allerdings, wie Bourdieu wohl- 5 6 Nichts anderes harte Marx im Sinn, wenn er im ,,18.

Hurtienne 1988: 187). ,>ulationsformen" der Grundstrukturen der Produktionsweise. Die intermediaren Begriffe der Regulationisten lauten "Akkumulationsregime" und "Regulation". ,times" wird einerseits angeschlossen an Marx' Unterscheidung zwischen absoluter und relativer Mehtwertproduktion und andererseits an seine gegen Ende des zweiten Bandes des "Kapital" angestellten Oberlegungen zur Reproduktion des gesellschaftlichen Gesamtkapitals. "AIs AkkunJUlationsregime bezeichnen wir eine Transformationsweise, die Produktionsund Konsumtionsnormen miteinander verbindet und sie kompatibel macht.

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