Akustische Grundlagen der Sprachkommunikation: Anwendung in by Lazarus, Hans

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Das Signal–Geräuschverhältnis (signal–to–noise ratio; Gl. 1-18) oder der Signal–Geräuschabstand ist die Differenz zwischen dem Schallpegel des Signals LS und dem des Geräusches LN: LSN LS  LN 10lg I S / I N 20lg pS / p N . 1-18) Ist die Schallintensität (IS) bzw. der Schalldruck (pS) des Signals größer als die Intensität, bzw. der Schalldruck des Geräusches (IN, pN), erhält man ein positives Signal–Geräuschverhältnis. Das Signal–Geräuschverhältnis wird jeweils für die gleiche Frequenzbewertung oder im gleichen Frequenzfilter gebildet.

1-2. 3 angegeben. 1-3 angegeben; für einige Oktaven (i) ist die Schallintensität in Terzen (j) gemessen dargestellt (Houtgast u. Steeneken 1972). Vergleicht man den Frequenzverlauf der Intensität der Hüllkurve der einzelnen Oktaven miteinander, so stellt man keine wesentlichen Unter- 44 3 Akustische Eigenschaften gesprochener Sprache schiede fest. Im Bereich von fj = 1 bis 10 Hz ist der wesentliche Anteil der Schallintensität der Sprachhüllkurve enthalten. Das Maximum liegt bei 3–4 Hz, was mit der Sprechgeschwindigkeit von 3–4 Silben pro Sekunde korrespondiert.

Das verdeckte Signal (Testtöne) verändert sich somit in seiner Bandbreite und in seinem Pegelwert. Der Schallpegel LTges entspricht der Schallintensität des gesamten Signals. 3-2 zu entnehmen ist, bleibt die Schwelle bei zunehmender Bandbreite des Testsignals vorerst konstant. 3 Bestimmung der Mithörschwelle 23 Testsignals gegeben. Wird die Bandbreite des Testsignals weiter erhöht, nimmt der Wert der Mithörschwelle (LTges) bzw. die Intensität des Testsignals zu. Dieses Ergebnis zeigt, dass die Mithörschwelle innerhalb des jeweiligen Frequenzbandes der kritischen Bandbreite allein durch die Schallintensität des Signals und des maskierenden Geräusches bestimmt ist.

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